Mit LinkingMinds biete ich Coaching und Beratung für die neue Arbeitswelt. Für ein Umfeld, das mehr Kooperation, Kollaboration und Wir-Kultur verlangt. Ich öffne neue Wir-Räume für Sie: mit  Coachings und Gruppencoachings, Team-Workshops und Zukunftssparring in Form von Keynotes, Inputs oder als interaktive Experience.

Die Arbeitswelt fordert uns heraus: Organisationen sollen agil und adaptiv sein. Mitarbeiter selbstverantwortlich, autonom, flexibel und unternehmerisch denkend. Realität ist das bislang noch nicht überall. Auf dem Weg in eine Kultur der Selbstverantwortung müssen wir trainieren: mehr Beziehungsfähigkeit, mehr Austausch, mehr Kollaboration – kurz mehr „Wir-Kompetenz“. In klassischen ebenso wie in agilen Kontexten.

Im Coaching unterstütze ich erst einmal die Entwicklung von Selbstkompetenz bzw. Selbstführung. Mein Ziel: Mit Ihnen organische Transformation einzuleiten statt grenzenlose Ich-Optimierung zu unterstützen. Nur so können Sie die dringend benötigten Zonen innerer Stabilität entwickeln. Vor allem wenn Sie in ihrer Führungs- oder Koordinationsrolle auch für andere verantwortlich sind. In der Arbeit mit Teams steht dann das Wir im Vordergrund: Gemeinsame Ziele brauchen konstruktiven Dialog und intelligentes Feedback. Aber auch Konfliktlösungskompetenz und Ambiguitätstoleranz. Beim Zukunftssparring geht es darum, gemeinsame Bilder für all diese (notwendigen) Veränderungen zu entwickeln und sich Gestaltungsspielräume zu erobern. Dafür analysiere ich mit Ihnen die großen Wellen der Veränderung und arbeite mit Ihnen an Ihrer Zukunftsfähigkeit.

Von mir zum Thema „Neues Wir“:

MindBlog: Muster einer neuen Wir-Gesellschaft.

Aktueller Newsletter zum Thema „Radikal anders“ für die „Metatheorie der Veränderung“, meiner Wahl-Heimat zum Thema Change.

„Organisationen der Zukunft: Warum wir mehr Wir-Kultur brauchen“,
in Geramanis/Hutmacher (Hg.): Identität in der modernen Arbeitswelt, 2018

 


Zukunftssparring.

Zukunft braucht Bilder. Attraktive Bilder, die Energie erzeugen und zum Austausch einladen. Über das, was wahrscheinlich ist, über das was möglich ist – und über das, was wir wollen. Als Zukunftsforscherin und Change Begleiterin fordere ich Unternehmen, Abteilungen und Teams mit Vorträgen und Kurzworkshops spielerisch und kreativ zur Auseinandersetzung mit ihrer Zukunft auf.

Dabei geht es nicht darum, Trends zu postulieren und vordefinierten Pfaden zu folgen. Ich möchte Sie stattdessen einladen in verschiedene mögliche Zukünfte, Sie inspirieren mit dem, was möglich ist. Erst dann geht es daran zu entscheiden, welche Impulse für Sie heute relevant sind – und was Sie mit Ihnen tun wollen. Ein Weg auf dem ich Sie im Sinne von Zukunftssparring gerne begleite.

  • Typische Vortragsthemen

    Agiles Business, fluide Organisationen und das Identitätsparadox: Wie viel Veränderung brauchen Unternehmen, um zukunftsfähig
    zu sein?

  • Typische Vortragsthemen #2

    Leadership in selbstorganisierten Systemen: Die Generation Flux und die neue Unternehmens-Demokratie.

  • Typische Vortragsthemen #3

    Fünf Zukunftskompetenzen für die Mitarbeiter von morgen - und warum Netzwerk-Lernen sie dabei unterstützen kann.

Anfragen: Bitte direkt über kirsten.bruehl@linkingminds.de. Gelistet auch bei Future Day Network und Athenas

Für wen.

Ob klassischer Vortrag, Podiumsdiskussion, interaktive Fingerübung oder Kurzworkshop. Jede fruchtbare Diskussion braucht Impulse von außen. Als Inspirator oder auch professioneller „Störer“ gebe ich Ihrem Denken im Unternehmen, in einzelnen Organisationseinheiten oder in der Arbeit mit Ihren Kunden neue Anstösse und begleite Sie beim nächsten stimmigen Schritt.

Coaching.

Die Arbeitswelt wandelt sich. Für die einen bedeutet das endlich mehr Selbstverantwortung, mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Optionen haben. Sie wollen sich aus zu eng gewordenen Korsetts, durchgetakteten Prozessen und Vorgaben befreien, agiler werden, neu denken. Für andere ist es eher ein Zuviel an Wahlfreiheit, gepaart mit Orientierungslosigkeit. Führungskräfte müssen sich fragen: Wie navigiere ich mich und mein Team durch all die Herausforderungen? Wie gehe ich mit inneren und äußeren Ambivalenzen um? Und wie entwickle ich ein neues Mindset, eine neue Ausrichtung? Ein Coaching gibt Raum zum Innehalten, leitet zum Reflektieren an und nimmt innere wie äußere Konflikte unter die Lupe.

Als Coach biete ich Ihnen mit klarer Sicht, viel Erfahrung, Realitätssinn und Empathie Raum für strukturierte Selbstreflektion – auch in der agilen Welt. Ich helfe Ihnen, Ihr inneres „Navigationssystem“ wieder spürbar zu machen und die nächsten Schritte zu gehen. Als Sparringspartner und Klärungshelferin unterstütze ich Sie dabei, aus der Stagnation in den Fluß zu kommen und aus Überforderung in eine Zone ruhiger Kraft. Mit Hilfe professioneller Interventionen und manchmal auch Provokationen kann sich Ihr Blick auf sich und die Welt verändern und Sie wieder entscheidungs- und handlungsfähig machen. Und ganz nebenbei bilden Sie eine Zukunftskompetenz aus, die wir alle brauchen: Selbstmanagement und Selbststeuerung jenseits effizienzgetriebener Ich-Optimierung.

Neben Einzelcoachings biete ich firmenintern auch Gruppencoachings und Formate für Kollegiale Beratung an. Hier nutze ich getreu der Devise „LinkingMinds“ gezielt die Kraft und Energie der Gruppe.

  • Typische Coaching-Themen

    Was heißt Führen für mich?
    Auseinandersetzung mit der Führungs-Rolle.

  • Typische Coaching-Themen #2

    Warum passiert mir das? Konflikte als Treibstoff für persönliche Weiterentwicklung.

  • Typische Coaching-Themen #3

    Was will ich wirklich? Persönliche Standortbestimung – und die Frage nach dem Sinn.

  • Typische Coaching-Themen #4

    Wie komme ich da raus? Umgang mit Druck, Stress und belastenden Situationen.

Für wen.

Ob Agentur oder Bank, Abteilungsleiter, Geschäftsführer, Creative Director oder Projektmanager. Ich bringe für mein jeweiliges Gegenüber mehr als 20 Jahre Erfahrung aus den verschiedensten Branchen mit. Wichtiger als Branche oder Rang scheint mir jedoch die „innere Passung“ zu sein. Wenn Sie bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen, sich Neuem zu öffnen und sich persönlich und/oder in der Rolle der Führungskraft weiter entwickeln wollen, sind Sie bei mir richtig.

Team-Workshops.

Die Arbeitswelt, besonders die agile, verlangt Zusammenarbeit, Kollaboration und jede Menge Beziehungskompetenz. Denn die Zahl der Schnittstellen wächst, der Druck steigt – und der Bedarf an Kommunikation nimmt exponentiell zu. Auch die Rolle des Chefs wandelt sich. Boss ist man längst nicht mehr qua Funktion bzw. in agilen Umfeldern manchmal gar nicht mehr. Laterales und temporäres Führen jenseits von Hierarchie und Anweisungskultur wird zu einem Test wahrer Führungskompetenz. Dazu gehört Kommunikationsgeschick und eine angemessene Konfliktkultur.

Mit kurzen „Check-ins“, Retros aber auch längerfristigen Teamentwicklungen und Workshop-Reihen begleite ich Teams und Gruppen im Wandel. Ob agil oder nicht: Es gilt Sachziele zu schärfen, wieder eine gemeinsame Ausrichtung zu gewinnen, mögliche Konflikte zu bearbeiten und die Dialogfähigkeit zu verbessern. Das Ziel dabei: Die im Team vorhandene Intelligenz so zu moderieren, dass Mitarbeiter sich wirklich verbinden, um an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten, „LinkingMinds“ eben.

  • Typische Themen

    Unsere Team-Identität heute und morgen: Welche Rolle spielen wir in der Organisation – und wer wollen wir sein?

  • Typische Themen #2

    Schnittstellenoptimierung: Besser zusammenarbeiten, wirksam kommunizieren.

  • Typische Themen #3

    Feedback-Zirkel: Das Team im Spiegel - Qualitäten anerkennen, Probleme ansprechen, Lösungen finden.

  • Typische Themen #4

    Konfliktlösung: Wie Spannungen in Schubkraft verwandelt werden können.

Für wen.

Doppelspitzen, Führungsteams, Steuerungsgruppen, Projektteams, agile Teams, ob Scrum oder Lean, oder Teams in der Linie – überall wo die Zusammenarbeit noch besser funktionieren könnte, sorge ich für mehr Vernetzung und Verständigung.

Kunden & Partner

LinkingMinds wäre nichts ohne ein starkes Netzwerk.
Mit meinen Kooperationspartnern arbeite ich auf vielen Ebenen zusammen:

Zukunfts- und Trendforschung:
Speakerin & Teil des ExpertInnennetzwerks beim Future Day Network; dort halte ich Keynotes und Workshops zu den Themen New Work, Wir-Kultur, (Self)Leadership und Female Leadership.

Autorin für das Zukunftsinstitut mit Veröffentlichungen zur neuen Wir-Kultur und Leadership – und Kooperation mit Christiane Friedemann, Zukunftinstitut-Workshop GmbH .

Organisationsentwicklung, Beratung und Coaching – mein Kolleginnennetzwerk:
Frankfurt: Petra Andres, get up & go und Nina Nisar
Berlin: Annette Thum, Thum + Associates
München: Irene Limbasan

Entwicklung von Change-Theorie:
Die Metatheorie der Veränderung ist für mich der beste Denk- und Beratungsansatz für eine komplexe Welt. Entwickelt von Klaus Eidenschink aus seiner langjährigen Erfahrung als Coach, Berater und Ausbilder. Die Metatheorie und das Hephaistos Coaching-Zentrum München sind daher meine Wahl-Heimat für Veränderungstheorie.

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Gesellschaftliche Themen:
Das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt, Frankfurt habe ich pro bono bei Forschungs- und Kollaborations-Projekten wie Schöne Aussichten und redaktionell unterstützt.

  • Kunden seit 2014

    Alnatura, Darmstadt
    Caritas Verband, Freiburg
    GLS-Bank, Bochum
    Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt
    KfW Bankengruppe, Frankfurt
    KfW Ipex-Bank GmbH, Frankfurt
    nextpractice GmbH, Bremen
    RKW Kompetenzzentrum, Frankfurt
    Scholz&Volkmer, Wiesbaden
    Syzygy, Frankfurt
    WBS Training, Berlin
    u.v.a. im Auftrag von Zukunftsinstitut/Future Day Network

    bis 2014 Akademie des Deutschen Buchhandels, München / Bertelsmann Stiftung, Gütersloh / Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, Halle / BBDO Germany, Düsseldorf / Common Purpose, Leipzig-Halle / Deutscher Fachverlag, Frankfurt / Deutsche Fachpresse, Frankfurt / Deutsche Telekom, Bonn / European Women Management International Network (EWMD), Frankfurt / Kiefer Cross Media, Frankfurt / People Interactive, Köln / Robert Bosch GmbH, Stuttgart / Robert & Horst, München / Saatchi & Saatchi, Frankfurt / SKP AG, Ahrensburg / Syzygy, Frankfurt / The People Business, Frankfurt / Walter Fries Firmengruppe, Aschaffenburg / Werner Kneer Beratung, Thun, Schweiz / WISAG, Frankfurt

Presse

Zitate.

„Die neue Wir-Kultur (Audio)“

SWR2 Matinee, 2018

Kirsten Brühl im Gespräch. Was hilft gegen die wachsende Vereinzelung? Die Frankfurter Zukunftsforscherin hat in einer Trend-Studie innovative Formen der Gemeinschaftsbildung untersucht.

„Unternehmenskultur lockt Hochqualifizierte“

erfolgsfaktor-familie.de, 2017

„Digitalisierung bedeutet Vernetzung und verändert daher die Spielregeln unserer Wirtschaft grundlegend. Wir bilden nicht nur bestehende Prozesse ab und setzen dafür neue Technologien ein, sondern können ganz neue Business-Modelle schaffen – und damit eine vollkommen neue Systemlogik. Statt Planbarkeit müssen wir in der digitalen Zukunft daher mit Unsicherheit umgehen lernen, statt Einheitlichkeit herrscht Vielfalt und Komplexität. Das braucht natürlich auch eine neue Kultur – eine von Offenheit, Kollaboration, Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit.“

„Neue Räume erobern“

Polis - Magazin für Urban Development, 2016

„Die Arbeit in der kollaborativen Ökonomie findet im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Innovation statt. Das segmentiert den Arbeitsmarkt: Während Unternehmen für kreative Kernaufgaben händeringend geeignete Talente mit Netzwerkfähigkeiten suchen, drohen Angestellte mit »Standardkompetenzen« austauschbar und Teil einer gesichtslosen »Human Cloud« zu werden. Wie viele Menschen das in Zukunft betrifft, weiß niemand so genau, denn es steht in den nächsten Jahren eine schwer einschätzbare Konkurrenz in den Startlöchern: Algorithmen.“ (ganzer Text)

„Ein Trend zum Wir?“

Deutsche Welle, 2015

„Die Komplexität der Welt, in der wir uns bewegen, fordert von uns, dass wir andere Organisationsformen finden“: Kurzbericht der Deutschen Welle.

„Die Arbeit ist überall - wo bleiben wir?“

Xing Spielraum, Oktober 2015

„Hochkreative mit viel Innovationskraft werden von Unternehmen verstärkt hofiert und aktiv in deren Beziehungs-Netze integriert. Experten … organisieren sich dagegen zunehmend in professionellen Netzwerken. … Die „Human Cloud“ mit wenig Marktmacht und wenig Lobby bleibt übrig – und konkurriert um Einzelaufträge, oft digital vermittelt über spezielle Plattformen. Wer so arbeitet, hat perspektivisch wenig Chance, Sicherheit und Zugehörigkeit zu erleben. Bildung und „Aufstieg“ sind hierfür auch nicht unbedingt eine Lösung. Vielmehr geht es um Ein- und Anbindung an soziale Systeme, an „Hubs“, die mehr bieten als es reine Arbeitsvermittler oder Job-Plattformen können.

Für die Zukunft brauchen wir deshalb Ideen und Experimente für neue „Heimat-Konstruktionen“ am Arbeitsmarkt, über die wir uns verwurzeln und mit denen wir uns ein Stück weit identifizieren können. Und zwar auf allen Qualifikations-Leveln. Das könnte nicht nur individuelle Entlastung, sondern auch gesellschaftliche Stabilität bringen. Und die brauchen wir dringend.“

„Das Neue Wir“

Immowelt Magazin #9, 2015

„Ein Blick auf die Wirtschaft im Jahr 2015 zeigt, dass wir vielerorts nach
neuen Spielregeln spielen. Nicht nur im Privaten, sondern auch im
Business. Überall tauchen scheinbar aus dem Nichts neuartige Zusammenschlüsse, Kooperationen und innovative Netzwerke auf. Kollaboration und Austausch scheinen sich zur Währung für eine neue Art des Wirtschaftens zu entwickeln. Für ein Wirtschaften, in dem vernetztes Handeln an Wert gewinnt und das Wort ´Wir´ eine neue Bedeutung
erhält.“

„Gesucht: Unternehmenskultur 4.0“

Trendupdate 8/2015

„Doch trotz guten Willens ist die Offenheit für Neues nicht immer so gross wie gewünscht. Unter der Oberfläche lauern oft subtile aber mächtige Hindernisse und jede Menge Widerstand. Und das ist verständlich, weil menschlich. Um zu einer Unternehmenskultur 4.0 zu kommen, in der jeder einzelne in wechselnden Konstellationen, offen für Neues, vernetzungsfähig und in der Kommunikation maximal transparent arbeitet, ist noch viel Arbeit zu leisten. Ebenso wie kein Entwickler ein Super-Upgrade von Version 1.0 auf 4.0 durchführt, brauchen auch Menschen Zeit, um ihr Weltbild neu auszurichten, vorsichtig eigene Vernetzungs-Erfahrungen zu sammeln, sie auszuwerten und sich zu öffnen. Das ist ein gradueller Prozess und braucht Unterstützung.“

„Das neue Wir-Gefühl“

Petra, August 2015

„Die neuen´Wirs´entstehen nicht automatisch. Wir müssen eine Vorstellung entwickeln, wie wir zusammen leben, arbeiten und wohnen möchten. Das ist Arbeit. Aber darin liegt auch ein spannendes Entwicklungsfeld für uns alle.“

„Wir-Kultur“

www.wertewandel.biz, 20. März 2015

„In einer vernetzten Welt stehen viele Unternehmen unter dem Druck hohe Komplexität zu verarbeiten und sehr agil sein zu müssen. Für die Führung bedeutet das, dass die Zeiten der Superhelden, die alles im Blick haben können, Orientierung geben und im Unternehmen Leuchtturmfunktion haben, vorbei sind. Heute brauchen wir mehr „Wir“, mehr Kollaboration, offene Foren, Dialogformate, um gemeinsam für die Komplexität im Außen adäquate Antworten zu finden. Es geht darum, im Inneren mehr Variabilität, mehr Reaktionsvielfalt zu erzeugen für die Herausforderungen außen. Da passiert momentan eine Menge, so dass die starren Strukturen in Unternehmen an vielen Stellen heute schon aufweichen und sich erweitern.“

„Das neue Wir-Gefühl“

Kurier, 1. März 2015

„Führungskräfte werden in Zukunft ihre eigene Rolle neu und anders definieren müssen. Sie werden nicht mehr die Helden an der Spitze sein, die wissen, wohin sich die Welt und der Markt entwickeln. Weil kein Einzelner mehr den Überblick haben kann, müssen sie mehr und mehr die Rolle von Moderatoren und Ermöglichern übernehmen und die Intelligenz ihrer Mitarbeiter zusammenschließen. Sie werden dafür verantwortlich sein, dass ihre Mitarbeiter ihre Fähigkeiten bestmöglich einbringen, über Abteilungsgrenzen hinweg. Sie haben dann idealerweise keine Untergebenen mehr, sondern Follower. Menschen, die ihnen vertrauen und deswegen folgen.“

„Business Networking 3.0“

Personalführung/DGFP 11.2014

„Networking in einer VUCA-Welt muss anders aussehen als in einer planbaren – weniger zielgerichtet, offener und dem Zufall eine Chance gebend. Statt Beziehungen rein strategisch und gesteuert aufzubauen, müssen wir zukünftig unsere Kontakte breiter streuen und auch Menschen aus ganz anders gearteten Funktionen und Branchen in unser Netz integrieren.“

„Rückenwind für Frauen“

FAZ Frankfurt, 3.5.2014

Bei vielen Frauen, so die Trendforscherin, sei ein Unbehagen zu spüren, den ausgetretenen Pfaden der klassischen Karrieren zu folgen, die tradierte Arbeitskultur der Männer für sich zu übernehmen. Die Frage sei, ob es Frauen nicht künftig gelingen sollte, gemeinsam mit Männern neue Formen zu finden, um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein, „gemeinsam zu experimentieren“. Einfluss und Macht hätten Frauen erst, „wenn sie die Spielregeln mitbestimmen und nicht nur den vorhandenen folgen“. Dass ihnen dieses Recht ohne Streit und Diskussion zugebilligt werde, hält Brühl aber für fast ausgeschlossen.

„Der Aufstieg der Frauen ist unaufhaltsam“

Die Welt, 5.9.2013

„Das klassische Führungsverständnis bröckelt an vielen Stellen“, sagt die Frankfurter Coach-Frau und Zukunftsforscherin Kirsten Brühl. „Die neue Arbeitswelt wird uns zwingen, dass die Hierarchien flacher werden.“ Frauen könnten mit dieser Entwicklung besser umgehen, „weil viele von ihnen nicht ein so ausgeprägtes Statusdenken haben und eher an der Aufgabe als am Rang orientiert sind“. Auch bei einer weiteren künftigen Führungskompetenz seien sie im Vorteil, glaubt Brühl. Frauen falle es häufig leichter, Mitarbeitern Spielraum für Selbstorganisation und Selbstverantwortung zu ermöglichen: „Das ist für klassisch gestrickte Alphatiere manchmal eher schwierig. Frauen sind oft offener dafür, andere einzubeziehen und in ihren Kompetenzen zu stärken.“ Ob es gelinge, dauerhaft neue Führungsleitbilder zu schaffen, hänge aber von den Machtverhältnissen im Unternehmen ab. „Dazu ist eine kritische Masse an Frauen nötig, die den Mut haben, etwas im Unternehmen zu gestalten.“

„Das Ende des Vorgesetzten – Führung 2020“

Manager Seminare, Juni 2013

Viele Babybommer dachten, sie könnten auf ewig so weitermachen. Vor Jahrzehnten stiegen sie ins Berufsleben ein, dienten sich im System Befehl und Gehorsam hoch bis in die Chefetagen. Dort wenden sie das an, was sie bei ihrem Aufstieg von ihren Vorgesetzten lernten: „Anweisungen geben, kontrollieren, auf Macht und Hierarchie setzen“, beschreibt Kirsten Brühl, Coach und Beraterin in Frankfurt, die Sozialisation dieser Führungskräfte. Doch jetzt kippt ihre Welt, in der es viele Jahre gut lief. … „Groß geworden mit Frontalunterricht in der Schule, angeleitet von Lehrern, die Gehorsam belohnten, im Beruf aufgestiegen in einem hierarchischen System, sollen sie plötzlich umlernen“, sagt Kirsten Brühl.

„Die Welt wird weiblich.“

Brigitte Dossier

„Wenn die Rollen flexibler werden, müssen Frauen und Männer mehr Zeit in das Aushandeln von Zuständigkeiten stecken. Alles was an anderer Stelle beim Zeitsparen hilft, wird deshalb in den nächsten Jahren gefragt sein.“ … „Über die Phase, in der wie männliche oder weibliche Eigenschaften per se gut oder schlecht finden, sind wir zum Glück hinaus“, sagt Kirsten Brühl. „Denn je nachdem auf welchem Spielfeld wir uns bewegen, müssen wir ständig unsere Rollen wechseln. Mal fokussiert und machtbewusst sein, mal empathisch und nachgiebig. Die Welt wird deshalb sicher nicht weiblich. Sie wird vollständiger.“

Eigene Veröffentlichungen.

2018
Organisationen der Zukunft: Warum wir mehr Wir-Kultur brauchen,
in Geramanis/Hutmacher (Hg.): Identität in der modernen Arbeitswelt
2017
Next Germany – Aufbruch in die Wir-Gesellschaft,
Zukunftsinstitut
2016
HR 2030: Karrierebegleiter und Kulturentwickler gesucht,
mit und für von Rundstedt und Partner

2016
Gemeinsam arbeiten: Neue Räume für die urbane Co-Kultur
mit Stefan Bergheim für die randstad Stiftung
2015
Die neue Wir-Kultur – Wie Gemeinschaft zum treibenden Faktor
einer künftigen Wirtschaft wird, Zukunftsinstitut
2012
Good Marketing – 8 Vertrauensstrategien, Zukunftsinstitut
2011
Unternehmensführung 2030 – Innovatives Management für morgen, Zukunftsinstitut Auftragsstudie für Signium International
2008
Sie bewegt sich doch – Neue Chancen und Spielregeln für die Arbeitswelt von morgen,
mit Imke Keicher, Orell Fuessli Verlag

2007
Creative Work, Zukunftsinstitut
2004
Female Forces, Zukunftsinstitut
2004
High Trust – Die Zukunft der Beratung, Zukunftsinstitut

Kirsten Brühl

2014  Linking Minds

2002 – 2013 Veränderungsbegleitung

2000 – 2001 Klassische Beratung in St. Gallen

1998 – 2000 New Media Consultant

1994 – 1997 Start up in der New Economy

1991 – 1993 Wirtschaftsredakteurin

seit 2014: Linking Minds. Ein neuer Titel, eine ganzheitlichere Perspektive. Mein Ziel: Die Transformation der Arbeitswelt aktiv und mit einer dezidierten Haltung zu unterstützen. Denn agile Unternehmen, fluide Prozesse und größer werdende Zonen von Unsicherheit fordern uns zunehmend heraus. Dafür brauchen wir mehr Beziehungsfähigkeit, Kollaborationskompetenz, Ambiguitätstoleranz, die Fähigkeit zu Selbstreflektion und Auseinandersetzung mit uns selbst, unseren Teams, Partnern, Kunden und Lieferanten sowie stimmige Zukunftsbilder.

2002 – 2013 Veränderungsbegleitung. Selbständig unterwegs als Businesscoach und Beraterin sowie als Autorin und Keynote-Speakerin für das Zukunftsinstut Frankfurt/Wien. Der Schwerpunkt: Die Zukunft der Arbeitswelt und Female Forces, die Zukunft der Frauen. Change in vielen Rollen unterstützt, aber immer mit demselben Ziel – Menschen in Veränderungsprozessen so zu unterstützen, dass sie als Chance und Potential für die eigene Entwicklung erlebt werden können.

2001 Klassische Beratung in St. Gallen. Organisationsentwicklung und Coaching für die traditionelle Firmenwelt. Als Consultant Führungskräftetrainings, Inhouse-Workshops, Teamentwicklungen und Einzelcoachings durchgeführt und mehr über die oft tief verankerten Denk- und Handlungsmuster klassischer Unternehmen gelernt.

1998-2000 New Media Consultant. Die Welt der neuen Medien mitgestaltet. Projekt-Sparring mit Unternehmen betrieben, New Media-Dienstleister beim Aufbau ihrer Strukturen beraten, Unternehmen und angehende Führungskräfte gecoacht, Weiterbildungs-Curricula und Seminare für neue Bildungsträger konzipiert und durchgeführt. Und jede Menge „Kulturarbeit“ geleistet. Denn interaktive Kommunikation verlangt eine Haltung von Offenheit, Transparenz und Selbstorganisation – ein „Digital Mindset“ eben.

1994-1997 Start-up in der New Economy. Pionierarbeit geleistet. Als Beraterin und Konzepterin Kabel New Media, eine der ersten die E-Consulting-Agenturen in Deutschland, mit aufgebaut. Und geholfen das Internet in Deutschland salonfähig und Unternehmen zu interaktiven Dialogpartnern zu machen.

1991-1993 Wirtschaftsredakteurin. Realitätscheck. Zuhören, beobachten, nachfragen, analysieren – und die Dinge auf den Punkt bringen. Als Journalistin beim Deutschen Fachverlag über unterschiedlichste Unternehmenswelten berichtet. Gespür für das Potenzial der Zukunft bewiesen und das damals ganz neue Ressort „New Media“ entwickelt.

1984-1990 Wirtschaftsstudium. Das „Big Picture“ beleuchtet. Beim Studium der Volkswirtschaft und Social Sciences in Frankfurt (Goethe Universität) und Stockholm (International Graduate School) den Homo oeconomicus in Frage gestellt, die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Schweden erforscht und eine Idee von den großen Zusammenhängen in der Wirtschaft gewonnen.

Weiterbildungen.

2019 Weiterbildung zum Certified Agile Consultant bei Maiconsulting.
2011 Weiterbildung zum Neuroimaginationscoach bei Brainjoin Deutschland.
2005 Coaching-Ausbildung, bis heute Weiterbildungen und Supervision bei Hephaistos, München.
1998 Weiterbildung in Prozessmoderation bei Arnold und Amy Mindell sowie Max Schupbach, in Systemischer Strukturaufstellung bei Mathias Varga von Kibed und Insa Sparrer sowie in Wertemanagement (Spiral Dynamics) bei Core Commit. Weiterbildungen in Aufstellungsarbeit beim Bert Hellinger Institut, Tel Aviv, und Dietrich Weth, Frankfurt.
10 Jahre Kampfkunst und 15 Jahre Meditationserfahrung.